Sonntag, 22. Juli 2012

Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit




London im Jahre 1760. Lord John erhält ein höchst brisantes Dokumentenpaket seines verstorbenen Freundes Charles Carruthers. Es beschreibt die diversen Vergehen des Majors Gerald Siverly innerhalb der britischen Armee. Diese Vorwürfe beginnen bei Diebstahl und Korruption, gehen weiter über das Versagen zur Verhinderung einer Meuterei, bis hin zu Mord und zuletzt Hochverrat.
Desweiteren findet sich in den Unterlagen ein Gedicht, das in dem irischen Gälisch Gaeilge verfasst ist. Dieses Gedicht kann weder Lord John, noch sein Bruder Hal übersetzen. Doch Hals Frau Minnie, die sich mit derart Dokumenten ein wenig auskennt und einen Blick darauf wirft, kann wenigstens den Hinweis auf die Sprache geben.
Lord John zeigt diese Unterlagen seinem Bruder Hal, dem Herzog von Pardloe und der ist alles andere als begeistert von diesen Dokumenten. Er will den sich derzeit in Irland befindlichen Major zurück nach England zurückholen lassen, damit er vor ein ordentliches Kriegsgericht gestellt wird. Der Major soll für seine üblen Vergehen gegen die englische Krone büßen.
Ohne seinen Bruder im Vorfeld darüber zu informieren, beschließt Hal, Jamie Fraser aus Helwater holen zu lassen. Dort verbüßt der wegen Hochverrat verurteilte Schotte Fraser seine Strafe unter dem Eid des Ehrenwortes. Dafür hatte seiner seinerzeit Lord John selbst gesorgt, denn als Verwalter des Gefängnisses Ardsmuir hatte er eine Beziehung zu Fraser aufgebaut, die einer Freundschaft doch recht nahe kam.
Jamie fühlt sich in Helwater eigentlich recht wohl. Kann er doch seine Arbeit bei den Pferden verrichten und außerdem seinem unehelichen Sohn William immerhin ab und zu nahe sein. Natürlich weiß niemand, dass Jamie der wahre Vater des zukünftigen Grafen von Ellesmere ist. Der kleine William ist nun beinahe drei Jahre alt und hat seine Begeisterung für Pferde entdeckt, so kommt es, dass er sich immer öfter bei den Tieren und somit in Frasers Nähe aufhält.
Als zwei englische Soldaten Jamie in Helwater abholen und nach London bringen, weiß er nicht was ihn dort erwartet. Man klärt ihn über das Ziel dieser Reise nicht auf. Das ändert sich, kurz nach seinem Eintreffen in London. Lord John und der Herzog von Pardloe legen ihm das irische Gedicht vor, welches er übersetzen soll. Er kann es nicht hundertprozentig, doch das irische Gälisch ist dem schottischen recht ähnlich, so kann er es immerhin sinngemäß.
Und natürlich versteht Jamie Fraser auch sofort den Inhalt dieses Gedichts. „Die wilde Jagd“ ist nichts anderes als eine verschlüsselte Note, die die jakobitischen Verschwörer zu einem erneuten Aufstand gegen die englische Krone aufruft.
Als Lord John Jamie darüber informiert, dass dieser mit ihm nach Irland reisen wird um den korrupten Major Siverly zu stellen und mit dem Wissen über das Gedicht der „Wilden Jagd“ zu konfrontieren, gerät er in ein heftiges Dilemma. Wenn er sich weigert, kann es passieren, dass er nicht wieder nach Helwater zurückkehren kann, um dort seinem Sohn William Nahe zu sein. Wenn er Lord John unterstützt, dann verrät er seine alten Kameraden.
Es führt kein Weg daran vorbei. Jamie und Lord John begeben sich auf die Reise nach Irland und es scheint plötzlich, als könne diese das angerissene Band der Freundschaft zwischen den beiden Männern die einst bestand, vielleicht wieder festigen.


Erschienen als
gebundene Ausgabe
im blanvalet Verlag
576 Seiten
Preis: 19,99 €
ISBN:  978-3-7645-0177-8
Kategorie: Belletristik

© Buchwelten 2012

Montag, 16. Juli 2012

SAMSON und die STADT des bleichen Teufels





Nach dem Sturz des schwarzen Engels Morton herrscht Chaos in der STADT. Die Hexen haben ihren Anführer verloren und sind außer Rand und Band. Schuld geben sie Baddah, der Hexe aus dem ersten Teil, und sie versuchen sie dementsprechend zu bestrafen.
Der STADTrat ruft nach Fahrat, er soll helfen wieder Ordnung in die STADT zu bringen, doch der ist derzeit im Dschungel unterwegs und folgt den Spuren seines legendären Großvaters. Doch Meera, seine „grüne“ Bekannte schafft es, ihn aufzuspüren und zurück in die STADT zu bringen.
In etwa zur gleichen Zeit eröffnet sich dem jungen Mann Samson der Blick auf die STADT, aufgewachsen ist er in der Stadt der Menschen, die Wesen der Zwischenwelt konnte er nie sehen. Als er plötzlich die neue Sicht auf die STADT innehat, ist er zunächst einmal kurz davor den Verstand zu verlieren. Seltsame Wesen hocken auf den Dächern und schlecken die Schindeln ab, im Badezimmer kreuzt auf einmal eine seltsame Figur auf, die sich ihm als Hausgott vorstellt.
Als hätte Samson mit diesen vielen neuen Eindrücken nicht schon genug zu tun, wird er auf einmal von dunklen Wesen verfolgt. Plötzlich muss er erkennen, dass seine Nachbarin eine Hexe ist, die offensichtlich irgendetwas mit dem ominösen Tod seiner Mutter zu tun hat.
Fahrat und Samson treffen aufeinander und machen sich gemeinsam auf den Weg, die STADT vor großem Unheil zu bewahren. Denn zeitgleich mit dem Jahrmarkt findet der Hexensabbat statt und dort wird es den entscheidenden Endkampf um die Zukunft der STADT geben. Und wenn diese Entscheidung hervorbringt, dass der düstere Unterweltler Devil Melone wieder an die Oberfläche der STADT gelangt, darf einfach nicht passieren.
Die zwei Männer haben ein Abenteuer zu bestreiten, dass eigentlich viel mehr ist: Ein gefährlicher Kampf gegen das Böse der STADT und sie sind dabei nicht wenigen Gefahren ausgesetzt …

Weiterlesen ...Nach dem Sturz des schwarzen Engels Morton herrscht Chaos in der STADT. Die Hexen haben ihren Anführer verloren und sind außer Rand und Band. Schuld geben sie Baddah, der Hexe aus dem ersten Teil, und sie versuchen sie dementsprechend zu bestrafen.
Der STADTrat ruft nach Fahrat, er soll helfen wieder Ordnung in die STADT zu bringen, doch der ist derzeit im Dschungel unterwegs und folgt den Spuren seines legendären Großvaters. Doch Meera, seine „grüne“ Bekannte schafft es, ihn aufzuspüren und zurück in die STADT zu bringen.
In etwa zur gleichen Zeit eröffnet sich dem jungen Mann Samson der Blick auf die STADT, aufgewachsen ist er in der Stadt der Menschen, die Wesen der Zwischenwelt konnte er nie sehen. Als er plötzlich die neue Sicht auf die STADT innehat, ist er zunächst einmal kurz davor den Verstand zu verlieren. Seltsame Wesen hocken auf den Dächern und schlecken die Schindeln ab, im Badezimmer kreuzt auf einmal eine seltsame Figur auf, die sich ihm als Hausgott vorstellt.
Als hätte Samson mit diesen vielen neuen Eindrücken nicht schon genug zu tun, wird er auf einmal von dunklen Wesen verfolgt. Plötzlich muss er erkennen, dass seine Nachbarin eine Hexe ist, die offensichtlich irgendetwas mit dem ominösen Tod seiner Mutter zu tun hat.
Fahrat und Samson treffen aufeinander und machen sich gemeinsam auf den Weg, die STADT vor großem Unheil zu bewahren. Denn zeitgleich mit dem Jahrmarkt findet der Hexensabbat statt und dort wird es den entscheidenden Endkampf um die Zukunft der STADT geben. Und wenn diese Entscheidung hervorbringt, dass der düstere Unterweltler Devil Melone wieder an die Oberfläche der STADT gelangt, darf einfach nicht passieren.
Die zwei Männer haben ein Abenteuer zu bestreiten, dass eigentlich viel mehr ist: Ein gefährlicher Kampf gegen das Böse der STADT und sie sind dabei nicht wenigen Gefahren ausgesetzt …


Erschienen als
Taschenbuch
im ACABUS Verlag
372 Seiten
Preis: 14,90 €
ISBN:  978-3-86282-055-9
Kategorie: Fantasy

© Buchwelten 2012

Montag, 9. Juli 2012

Klaus Stickelbroeck: Auf die harte Tour

image „Hart. Härter. Hartmann.“ So beginnt der vierte Roman um den ehemaligen Fußballspieler von Fortuna Düsseldorf, der nach seinem Sportunfall als Privatdetektiv über Düsseldorfs Pflaster streicht. Klaus Stickelbroeck hat erneut einen Krimi in den Handel gebracht, der nicht nur den Düsseldorfer Lesern Spaß machen wird. In gewohnt schnoddriger Weise ist der private Ermittler mit sich und der Welt nicht im Reinen und schlittert in die fiesesten Situationen, die sich nur ein Krimi-Cop ausdenken kann. Doch worum geht’s?
Hartmann wacht in seinem Bett auf. Er hat einen schweren Schädel und keine Ahnung, wie er überhaupt ins Bett gegangen ist. Seine letzte Erinnerung hat er vom Betreten seiner Stammkneipe am vorigen Abend und dem Musiktitel, der in dem Moment gespielt wurde. Doch jetzt liegt eine dunkelhaarige Schönheit in seinem Bett und streckt ihm ihren süßen Po entgegen. Er selbst: auch nackt. Doch eine Erinnerung will sich bei ihm nicht einstellen. Und es soll noch schlimmer kommen. Auf seinem Weg in die Dusche muss er feststellen, dass eine Blondine im Wohnzimmer auf der Couch liegt. Angezogen natürlich. Oh Mann. Nicht gut. Während er dann bei seinem einarmigen Lieblingswirt, genannt Krake, versucht herauszubekommen, was am gestrigen Abend passiert ist, wird in Düsseldorf eine Blondine erschossen.
Hartmann erfährt von Krake, dass er sehr wahrscheinlich Probleme bekommen wird. Denn die Dunkelhaarige von gestern, die in seinem Bett, ist die Frau des Präsidenten der übelsten Rockergang von Düsseldorf, den Black Mambas. Oh Mann. Nicht gut.
Als Hartmann wieder nach Hause kommt, steht die Polizei vor der Tür. Er wird verdächtigt, die Blondine, die in seinem Wohnzimmer lag, erschossen zu haben. Hartmann sitzt in der Patsche. Am schlimmsten dabei: Er weiß weder wie der gestrige Abend verlaufen, noch wer die Blondine in seinem Wohnzimmer war.
In einem sehr humorvollen Plauderton, der dem Stil anderer Detektivgeschichten wie Hammer oder Magnum entspricht, erzählt Stickelbroeck die Geschehnisse um seinen Protagonisten Hartmann. Ohne einen Abriss der Spannung zieht es den Leser von einem Tag zum nächsten. Er klebt förmlich an den Lippen des Erzählers. Mit Präzision trifft der Autor ganz normale Alltagssituationen und kleidet sie in ein Gewand von treffenden Worten, sodass man ihnen nur zustimmen und darüber schmunzeln kann.
Ein Krimi voller Unterhaltung und Spannung, dessen Spaß sich kein Leser entgehen lassen sollte.
Stickelbroeck, Klaus
Auf die harte Tour
KBV-Verlag, Hillesheim
ISBN 9783942446372
© Detlef Knut, Düsseldorf 2012

Sonntag, 8. Juli 2012

AVA und die STADT des schwarzen Engels von Andreas Dresen




Die STADT, auf den ersten Blick eine in der auch wir leben. Doch nur auf den ersten, denn eigentlich sind es zwei Städte. Die STADT der normalen Menschen mit ihren Bürgern, ihrem Bürgermeister und Senat.
Dann die STADT der Wesen aus der Zwischenwelt. Die STADT der Schwertler, Hexen, Priester, Teufel, Chimären und sonstigen zauber- und fabelhaften Wesen.
Diese anderen Wesen leben von den normalen Menschen unerkannt unter ihnen, in normalen Häusern und Wohnungen, laufen über die Straße aber werden nicht wahrgenommen. Die normalen Bürger besitzen den Blick für das andersartige nicht, können die besondere Aura nicht erkennen. Man kann sich das in etwa wie bei Harry Potter vorstellen, wo die Zauberer und Hexen auch unter den Muggeln leben und nicht erkannt oder wahrgenommen werden.
Auch diese Wesen haben ihre Oberhäupter. Deren „Teil“ der STADT wird geführt von einem Kanzler, neben ihm ein Vizekanzler. Der Kanzler ist bei den Bewohnern sehr beliebt, der Vizekanzler Morton scheint eher böse veranlagt und die Macht komplett an sich reißen zu wollen.
Fahrat ist ein Schwertler, ein Schwertkämpfer, zumindest wurde er einmal als solcher ausgebildet. Im Alltag ist er eher ein fauler, mittlerweile leicht untersetzter Mann, der lieber Kuchen und Brot backt, kocht, ein Weinchen schlürft, als dass er sich auf Abenteuer einlässt oder Schätze sucht, wie sein bekannter Vater und noch berühmterer Großvater.
Fahrat ist derzeit arbeitslos, lebt in einem Mehrfamilienhaus und hat eine Hexe als Nachbarin. Eigentlich standen sie sich mal nahe, nun hat sie einen Fluch durch den Bann um Fahrats Wohnung geschickt und jagt ihm täglich ihre Lichtkobolde auf den Hals, die nichts lieber tun, als toben und Chaos stiften.
Entnervt macht Fahrat sich auf in die STADT, als er plötzlich einen Golem sieht, der zielstrebig auf ein Haus zugeht und auf dieses eindrischt. Als er die Außenmauer zerstört hat, erkennt Fahrat, dass sich im Keller dieses Hauses jemand versteckt. Er will helfen und erkennt, dass es sich um eine zarte Menschenfrau handelt. Als gewagter Schwertler der er ja nun eigentlich ist stürzt er sich auf den Golem und macht in recht schnell unschädlich.
Fahrat hilft der Frau aus den Trümmern und nimmt sich ihrer an. Sie stellt sich ihm als AVA vor und erzählt, dass sie erst vor kurzem aus einem Irrenhaus entlassen wurde und das sie auf der Suche nach Ihren kleinen Zwillingen ist.
Sie behauptet, man habe ihr die Kinder unmittelbar nach der Geburt weggenommen und wolle ihr weismachen, sie seien gestorben. Doch AVA glaubt das nicht. Sie sagt im Krankenhaus tauchte ein schwarzer Engel auf und dem wurden die Neugeborenen durch die Krankenschwester übergeben. Und ihr selbst wollte man danach einreden, sie hätte sich das alles eingebildet und sei verrückt. Bei diesem schwarzen Engel handelt es sich um Morton, den Vizekanzler der STADT. Doch er ist nicht nur das, er ist außerdem der Führer der Hexen und zum Hexensabbat erscheinen alle Hexen, sie erliegen völlig hörig seinem lautlosen Ruf (und hinreißendem Charme… )
Fahrat, plötzlich wieder ganz der ehrenhafte Schwertler, will AVA helfen. Er will sie bei der Suche nach ihren Kindern unterstützen. Er will wissen was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und es wundert Fahrat doch sehr, dass AVA als normale Menschenfrau, ihn und die anderen Wesen seiner STADT überhaupt sehen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und schon bald wird es ungemütlich für den doch sonst so gemütlichen und geruhsamen Fahrat …


Erschienen als
Taschenbuch
im ACABUS Verlag
200 Seiten
Preis: 12,90 €
ISBN:  978-3-86282-002-3
Kategorie: Fantasy

© Buchwelten 2012

Samstag, 7. Juli 2012

MÈTO - Das Haus von Yves Grevet





Méto, ein Junge von ca. 13 Jahren lebt im HAUS, gemeinsam mit 63 anderen Kindern unterschiedlichen Alters. Er weiß nicht wo er herkommt, er weiß nicht was aus ihm wird, wenn er zu groß für sein Bett im Schlafsaal wird. Fest steht, die, die herausgewachsen sind, verschwinden. Was aus ihnen wird, das wissen die Kinder nicht. Vielleicht werden sie zu den „Heinzelmännchen“, die nachts das HAUS aufräumen und die Wäsche der Kinder machen? Man erzählt es ihnen nicht und Fragen zu stellen ist sogar im Schulunterricht verboten, wenn es nicht gerade um die strengen Inhalte des Lehrplans geht.
Es fehlt ihnen eigentlich an nichts im Haus. Die Kinder haben zwar einen streng geregelten Alltag und müssen sehr viele Regeln beachten, doch sie haben immer zu essen, saubere und warme Kleidung und sie erhalten Unterricht.
Doch sie werden  von Aufsehern (namens Cäsar 1, Cäsar 2, etc.) 
bewacht, die zwar immer lächeln, doch nicht ungefährlich sind. Wer sich den Regeln widersetzt, darf zur Strafe eine gewisse Zeit ins das „kalte Zimmer“ oder es gibt für alle den Ohrfeigenkreis.
Méto hat schon viele Strafen erhalten, er hat von Anfang an seine Grenzen im Haus austesten wollen und er ist eher rebellisch veranlagt.
Als man ihm Crassus an die Hand gibt, einen neuen „Hellblauen“, den er einen Tag lang in die Regeln des Hauses einführen muss, erhält Méto die Strafe für alles was nicht auf Anhieb richtig läuft. Das bringt Méto natürlich prompt wieder 4 Tage Kühlhaus ein.
Er trägt es mit Fassung, lässt sich seine Wut und Angst vor der Kälte nicht anmerken. Denn er weiß, er wird nicht allein dort sein.
Er wird Romu wiedertreffen. Der scheint im Kühlraum zu leben, zumindest ist er immer dort, wenn Méto wieder einmal einsitzt. Er ist älter als die anderen Jungen im Haus, bestimmt sogar schon ein Erwachsener. Und er ist Métos Freund. Auch wenn die anderen immer sagen, Romu sei irre und gefährlich, ist Méto anderer Meinung. Und Romu ist es dann auch, der Méto einige Fragen beantwortet und dadurch einen Aufruhr in Méto verursacht, der ihm sagt, dass er endlich etwas unternehmen muss.
Er muss versuchen herauszufinden was es mit dem Haus auf sich hat und er will dort raus. Er will in die Freiheit … wie auch immer die aussieht …


Erschienen als
Hardcover
im DTV
224 Seiten
Preis: 14,95 €
ISBN:  ISBN 978-3-423-62514-2
Kategorie: Kinder- und Jugendbuch

© Buchwelten 2012

Freitag, 6. Juli 2012

Blutsommer von Rainer Löffler




Eine ganz normale Familie ist auf dem Weg zu ihrem Ausflug an den Waldsee mit Grillplatz. Aber diese Normalität nimmt ein jähes Ende. Als die drei Kinder der Familie vorauslaufen, stoßen sie im Unterholz auf eine verstümmelte Leiche. Die Tochter die der grausamen Leiche am nächsten kommt, erleidet einen heftigen Schock und der Tag der Familie Lech endet im Krankenhaus.
Als die Kölner Polizei am Fundort des Toten eintrifft wird schnell klar, dass es sich um ein weiteres Opfers des Serienmörders „Der Metzger“ handelt. Einige der leider bereits bekannten Übereinstimmungen sprechen dafür.
Der Leiter der Kölner Polizei Konrad Greiner ist zwar ein Polizist der nach vielen Jahren nach wie vor auf handfeste Ermittlerarbeit schwört, dennoch ruft er seinen alten Freund Frank an und bittet ihm um Unterstützung. Er soll Greiner, den Frank gut bekannten, offensichtlich besten Fallanalytiker (wie Profiler im Deutschen heißen) zur Verfügung zu stellen. Nicht, dass er seine Hilfe bräuchte, weil er in seinen Ermittlungen nicht vorwärts kommt. Nein, er erhofft sich neue Ansichten und Anregen durch einen Außenstehenden, der sich auf erschreckende Weise in die Psyche von Mördern hineinversetzen kann und dadurch eine Reihe an Erfolgen zu verbuchen hat.
Als Martin Abel, derzeit zu einem Einsatz in Wien den Anruf von seinem guten Bekannten Frank erhält und dieser ihm die Dringlichkeit des Falles verdeutlicht, macht sich der Fallanalytiker auf den Weg nach Köln.
Abel ist kein einfacher Mensch, dass hat Frank dem leitenden Ermittler Greiner bereits vorher klargemacht. Er wirkt gefühlskalt, gilt als schwierig und Einzelgänger. Davon kann sich Greiner bereits im ersten Gespräch selber überzeugen und auch die junge Nachwuchs-Fallanalytikerin Hannah Christ, seine beste Schülerin im Revier spürt direkt am eigenen Leib, dass Martin Abel kein umgänglicher Mensch ist. Doch das ist ihr mehr als egal. Sie ist sehr ehrgeizig und hat sich fest vorgenommen, von Martin Abel zu lernen, soviel sie kann. Und da sie eine selbstbewusste und schlagfertige junge Frau ist, nimmt sie die Herausforderung an.
Ob dieses ungleiche Team es schafft einen Einblick in die Psyche des „Metzgers“ zu bekommen und ein Täterprofil zu erstellen, das ihn und seine grausamen Morde stoppt?


Erschienen als
Taschenbuch
im Rowohlt Verlag (rororo)496 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN:  978-3-499-25727-8
Kategorie: Thriller

© Buchwelten 2012

Donnerstag, 5. Juli 2012

Tödliche Fortsetzung von Marc-Oliver Bischoff





Martin Kanther ist Schriftsteller. Zumindest war er mal einer, einen Bestseller hat er geschrieben und damit viel Geld verdient. Bekannt war er auch in seiner Heimatstadt Frankfurt. Er war der Autor, der sogar kurzzeitig unter Mordverdacht stand. Denn in seinem Thriller hatte Kanther Morde beschrieben, die ein realer Serienmörder zu dieser Zeit an Prostituierten verübte.
Kanther konnten die Taten nicht nachgewiesen werden, der Mörder wurde nie gefasst.
20 Jahre ist das her und Kanther schaltet seinen Arbeitscomputer eigentlich nur noch aus Gewohnheit an. Der Cursor blinkt Tag für Tag einsam auf einer leeren Seite. Geschrieben hat der Schriftsteller seither nichts mehr. Er schafft es einfach nicht, sich eine neue Geschichte auszudenken.
Er säuft, lange schon und er lässt sich gehen. Lebt in seiner Altbau-Eigentumswohnung vor sich hin, hat kaum noch Geld, die Tantiemen aus dem Bucherlös gehen zur Neige. Damals hatte Kanther den Mordverdacht ausgenutzt und durch die Teilnahme an Talkshows auf sich aufmerksam gemacht, das trieb die Verkaufszahlen in die Höhe. Hätte er damals nicht wenigstens die Wohnung gekauft, wäre er inzwischen sicher auch noch obdachlos. Eine ganze Weile hat er sich mit Schreibseminaren über Wasser gehalten, hat Möchte-Gern-Autoren gute Tipps gegeben, wie man aus Ideen einen brauchbaren Text baut.
Doch auch das hat er mittlerweile aufgegeben, nicht einmal dazu hat er mehr Lust.
Als ihn überraschender Weise eine Email erreicht, in der ein Fan und offensichtlicher Nachwuchsautor um seine Mithilfe bittet, empfindet der Schriftsteller doch tatsächlich so etwas wie Euphorie. Der Schreiber des Manuskripts bittet ihn sein Werk gegenzulesen und zu redigieren. Kanther müsste dazu nicht einmal das Haus verlassen, er würde das Manuskript Kapitelweise per Email erhalten und eine entsprechende Entlohnung für seine Arbeit verspricht ihm der Unbekannte ebenso.
Als Kanther die ersten Seiten des Manuskriptes liest staunt er nicht schlecht, als er merkt, dass der unbekannte Autor eine Fortsetzung zu seinem eigenen Bestseller „Drachentöter“ geschrieben hat. Er knüpft nahtlos an seine eigene Handlung an und plötzlich werden auch in Frankfurt wieder ermordete Prostituierte aufgefunden.
Was geht da vor? Wird er nun erneut verdächtigt werden? Als einige Tage nach den ersten Morden die Frankfurter Polizei vor seiner Tür steht, scheinen sich die Ereignisse von vor 20 Jahren tatsächlich zu wiederholen. Ja, Kanther hat durch seine extreme Trinkerei immer öfter Black Outs. Aber einen Mord begehen …

Weiterlesen ...Martin Kanther ist Schriftsteller. Zumindest war er mal einer, einen Bestseller hat er geschrieben und damit viel Geld verdient. Bekannt war er auch in seiner Heimatstadt Frankfurt. Er war der Autor, der sogar kurzzeitig unter Mordverdacht stand. Denn in seinem Thriller hatte Kanther Morde beschrieben, die ein realer Serienmörder zu dieser Zeit an Prostituierten verübte.
Kanther konnten die Taten nicht nachgewiesen werden, der Mörder wurde nie gefasst.
20 Jahre ist das her und Kanther schaltet seinen Arbeitscomputer eigentlich nur noch aus Gewohnheit an. Der Cursor blinkt Tag für Tag einsam auf einer leeren Seite. Geschrieben hat der Schriftsteller seither nichts mehr. Er schafft es einfach nicht, sich eine neue Geschichte auszudenken.
Er säuft, lange schon und er lässt sich gehen. Lebt in seiner Altbau-Eigentumswohnung vor sich hin, hat kaum noch Geld, die Tantiemen aus dem Bucherlös gehen zur Neige. Damals hatte Kanther den Mordverdacht ausgenutzt und durch die Teilnahme an Talkshows auf sich aufmerksam gemacht, das trieb die Verkaufszahlen in die Höhe. Hätte er damals nicht wenigstens die Wohnung gekauft, wäre er inzwischen sicher auch noch obdachlos. Eine ganze Weile hat er sich mit Schreibseminaren über Wasser gehalten, hat Möchte-Gern-Autoren gute Tipps gegeben, wie man aus Ideen einen brauchbaren Text baut.
Doch auch das hat er mittlerweile aufgegeben, nicht einmal dazu hat er mehr Lust.
Als ihn überraschender Weise eine Email erreicht, in der ein Fan und offensichtlicher Nachwuchsautor um seine Mithilfe bittet, empfindet der Schriftsteller doch tatsächlich so etwas wie Euphorie. Der Schreiber des Manuskripts bittet ihn sein Werk gegenzulesen und zu redigieren. Kanther müsste dazu nicht einmal das Haus verlassen, er würde das Manuskript Kapitelweise per Email erhalten und eine entsprechende Entlohnung für seine Arbeit verspricht ihm der Unbekannte ebenso.
Als Kanther die ersten Seiten des Manuskriptes liest staunt er nicht schlecht, als er merkt, dass der unbekannte Autor eine Fortsetzung zu seinem eigenen Bestseller „Drachentöter“ geschrieben hat. Er knüpft nahtlos an seine eigene Handlung an und plötzlich werden auch in Frankfurt wieder ermordete Prostituierte aufgefunden.
Was geht da vor? Wird er nun erneut verdächtigt werden? Als einige Tage nach den ersten Morden die Frankfurter Polizei vor seiner Tür steht, scheinen sich die Ereignisse von vor 20 Jahren tatsächlich zu wiederholen. Ja, Kanther hat durch seine extreme Trinkerei immer öfter Black Outs. Aber einen Mord begehen …


Erschienen als
Taschenbuch
im grafit Verlag352 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN:  978-3-89425-398-1
Kategorie: Kriminalroman

© Buchwelten 2012